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• Bitte die Vogelschutzgebiete respektieren ... weiterlesen

• Bitte die Vogelschutzgebiete respektieren

Die Inseln der Isar sind die Kinderstuben der "Kiesbrüter" wie Flussuferläufer oder Flussregenpfeifer, das umgebende Wasser schützt ihre Brut gegen Feinde. Sie legen ihre Eier kaum sichtbar in den Kies, wo sie durch Erholungssuchende zertreten würden. Weil es infolge des Geschiebemangels immer weniger Inseln gibt, müssen die Vögel auch mit normalen Uferstreifen vorlieb nehmen.
Die Altvögel verlassen während der Störungen das Gelege, wodurch die Eier bzw. Küken bei Sonnenhitze oder Kälte absterben. Auch die Vögel haben ein Recht auf ihren Lebensraum Bitte unbedingt die Absperrungen (Leinen und Schilder) respektieren, Abstand halten, ruhig verhalten und Hunde fernhalten d.h. anleinen

Die Vogel-Brut kann je nach Witterung schon Mitte März beginnen und je nach Hochwassergeschehen (Nach-Brut) bis Mitte August dauern. Die Vogelbrutplätze werden jedes Jahr durch den Landesbund für Vogelschutz (LBV) identifiziert und in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Bad Tölz - Wolfratshausen markiert. Die Schilder und ggf. Flatterleinen werden dem aktuellen Bedarf entsprechend angebracht und wieder entfernt.

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• September 2016: Situation vor/an der Geschiebesperre vor dem Sylvensteinsee ... weiterlesen

• September 2016: Situation vor/an der Geschiebesperre vor dem Sylvensteinsee: (Auszug aus der Kanukarte I4)
Das Wasserwirtschaftsamt Weilheim hat vor der Geschiebeesperre rechts eine neue Aussetzstelle geschaffen und wird in Kürze entsprechende Schilder anbringen.
 

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• Mai 2017: Die Einsetzstelle unterhalb des Sylvensteindamms ist wieder benutzbar.

• (schon seit 2015): Gefahrenstelle bei km 192,9 ... weiterlesen

• Eine Viertelstunde nach dem Staubachhof-Felsen km 194,3 km 192,9 zieht das Wasser über eine Kiesbank nach rechts ans Ufer. Dort liegt ein Baum mit Wurzelstock und dorthin und darüber weg zieht fast das gesamte Wasser mit hohen Wellen und läßt nur eine schmale Passage zwischen flachen Kies links und den Wellen über dem Baumstumpf rechts. Vor dem Wurzelstock ragt ein kleiner Aststummel aus dem Wasser, an dem man links vorbeifährt und dabei gleichzeitig massiv gegen die Seitenströmung von links anhält. Bei 20cbm/s (Pegel Bad Tölz) ist ausreichend Platz, bei weniger als 20 cbm/s wird es eng zwischen dem flachen Kies links und den Wellen über dem Baumstumpf rechts.
 
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• Juni 2017: Neu Die Umtragestelle am Wehr Baierbrunn km 162,5 ist wieder benutzbar ... weiterlesen

• Juni 2017: Das Restwasserkraftwerk und die Fischtreppe am Wehr Baierbrunn km 162,5 sind fertiggestellt, die Aussetzstelle im Kanal ist wieder benutzbar und an der Isar wurde eine neue Einsetzstelle geschaffen. Zur Zeit findet ein "Fischmonitoring" zum Prüfen der Fischdurchgängigkeit statt; bitte die umfangreichen Einrichtungen in Nähe der Umtragestrecke in Ruhe lassen.
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• November 2015: Das Wehr Großhesselohe km 156,0 wird umgebaut, Wehrmauer und Umtragestelle bleiben davon unberührt.

• Juni 2016: Am 4. Juni war die Isar-Fahrt "111 Jahre nach dem ersten Faltboot". Hier ist die Einladung und die Karte

• Juli 2016: Karte Achering - Freising entfernt ... weiterlesen

• Juli 2016: Das Kartenblatt "Achering - Freising" wurde entfernt, weil ...
... die Strecke mit beidseits Bruchstein-Uferböschungen kanalartig und eintönig ist
... es an der Wegbrücke Achering zwar eine Parkmöglichkeit, aber keine brauchbare Einsetzstelle in den stark eingetieften Fluß gibt
... eine langgestreckt Sohlrampe kurz nach Achering für Wanderfahrer unbefahrbar ist
... es seit einer massiven Auskolkung unterhalb der Sohlrampe momentan keine brauchbare Einsetzmöglichkeit mehr gibt
Die Abbruchkante im Bildvordergrund ist 7m höher als das Ufer.

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• Juni 2015: Neue Wildfluss-Landschaft zwischen der Mündung des Sempt-Flutkanals und Moosburg ... weiterlesen

• Juni 2015
Zwischen der Mündung des Sempt-Flutkanals und Moosburg (km 97,7 - 97,4) hat die Isar ihr rechtes Ufer abgetragen, ist in einen ehemaligen schmalen Altarm eingebrochen und hat eine kleine Wildfluss-Landschaft geschaffen - mit viel Treibgut, Baumhindernissen, Verzweigungen, Kiesbänken und einem neuen Arm am rechten Ufer.
Durchfahrt am rechten Ufer zur Zeit frei.
Update April 2017: Die große Kiesbank (Bildmitte) ist wieder weggespült und einer der Seitenarme läuft hier wieder im ursprünglichen Bett. Im Moment sind alle Arme befahrbar.
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• März 2017: Durchfahrt unter der Baustelle Straßenbrücke Moosburg km 95,2 gesperrt. weiterlesen

• März 2017: Die Straßenbrücke Moosburg km 95,2 wird bis voraussichtlich 2018 erneuert. Zur Zeit werden die neuen Widerlager gebaut.
Die bisherige Ein-Aussetzstelle liegt im Baustellenbereich und kann nicht mehr benutzt werden. Ein bequemer Ausstieg ist einen Kilometer vor Moosburg am Ende einer langgezogenen Linkskurve am linken Ufer möglich (km 96,08). Die Stelle ist durch große Hinweistafeln am linken Ufer kenntlich gemacht.
Beim Flugplatzgelände in 280m Entfernung ist eine Parkmöglichkeit, Bootswagen mitnehmen!
!!! Wegen der wechselnden Bauzustände (z.B. Montage der neuen Brücke ab Jahresmitte oder Abbruch der Behelfsbrücke ab Beginn des nächsten Jahres) sieht sich die Bauleitung außerstande, die Durchfahrt wochenweise freizugeben. Allerdings wird Sonntags normalerweise nicht gearbeitet.
Frühestens Ende 2018 wird nach dem vollständigen Abbau der Provisorien eine neue Aussetzstelle unterhalb der Brücke am rechten Ufer geschaffen.
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• August 2015: Eisenhindernisse Mittlere Isar bei km 90.95 und 85,8 ... weiterlesen

• August 2015
In der Mittleren Isar sind an zwei Stellen im Fahrwasser Eisenstangen eingerammt:
- km 90,05: 10 m vor der Straßenbrücke Volkmannsdorf, nahe des linken Ufers im Stromzug und
- km 85,88: 1 km nach der Autobahnbrücke, bei einer niedrigen Stromleitung, beim Ausstieg zum Ghs. Fischerhans, mitten im Fluß (Bilder).
Sie sind geeignet, ein Schlauchboot zu zerstören oder einem Kanu tiefe Kratzer zuzufügen bzw. es zum Kentern zu bringen. Bei höherem Wasserstand sind die Eisen dicht unter der Wasseroberfläche nicht zu sehen.

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• August 2015: das Gasthaus Fischerhans (km 85,8) ist zur Zeit geschlossen.

• August 2016: Berichtigung Kanu-Karte Isar "I13" wegen Befahrbarkeit Stadtgebiet Landshut

• WWF-Info-Kampagne zum Thema „Wildfluss Isar“

Die Isar ist ein Wildfluss und auf weiten Abschnitten kein Fluss für Leute ohne Bootsbeherrschung ... weiterlesen

• immer wieder aktuell: ... auch wenn es Jahre ohne besondere Hindernisse gibt:

Die Isar ist ein Wildfluss und auf weiten Abschnitten
kein Fluss für Leute ohne ausreichende Bootsbeherrschung und ohne Kenntnisse im Befahren von Wildflüssen.
Sie ist auch kein Fluss für harmlosen Badeboot-Spaß und risikolose Fun-Events.


Immer wieder entstehen Baumhindernisse und Totholzansammlungen in Verbindung mit starkem Stromzug und starkem Wasserdruck unter das Hindernis hinein. Besonders die Ascholdinger Au und die Pupplinger Au (Strecke Einöd - Puppling - Schäftlarn) haben ein hohes Gefahrenpotential, hier manchmal auch hinter uneinsehbaren Kurven. Ungeübte Bootfahrer können mangels ausreichenden Manövrier-Könnens hineingezogen und schlimmstenfalls unter Wasser festgehalten werden. Es gab es schon tödliche Unfälle und fast-tödliche Unfälle (zuletzt im August 2014).

Je höher der Wasserstand und damit der Wasserdruck ist, umso mehr sind ausreichende Wildwasserkenntisse (WW I bis WW II-) einschließlich der geeigneten Bootsausrüstung notwendig. Die immer wieder geforderten ausreichend stabilen Boote allein sind nicht ausreichend, wenn es an ausreichenden Kenntnisse im Manövrieren von Booten in solchen Situationen fehlt.

Es gibt keine langfristige Auskunft über den Zustand dieses sich ständig verändernden Wildflusses. Jedes Hochwasser schafft neue Verhältnisse, ja neue Flussläufe. Mal ist die Isar weitgehend problemfrei, mal hält sie tückische und schwierige Stellen bereit. Eine Empfehlung für Maximal-Wassermengen läßt sich bei einem sich ständig verändernden Wildfluss nicht geben.

Hochwasser, d.h. gegenüber dem normalen Wasserstand erheblich erhöhte Wassermengen sind für Unerfahrene lebensgefährlich: Wasserwucht, kein kontrolliertes Schwimmen möglich, keine Anlandestellen, Hängenbleiben in Bäumen und Sträuchern, mitschwimmende Baumstämme etc. Aus einen überfluteten Auwald mit Strömung wieder herauszukommen ist ebenso schwierig, wie bei reißender Strömung anzulanden.

Nach jedem Hochwasser ist damit zu rechnen, daß neue, tückische Gefahrenstellen entstanden sind und die bisherigen Ortskenntnisse hinfällig sind. Bootfahrer ohne ausreichende Wildwasserkenntnisse müssen nach einem Hochwasser von einer Befahrung absehen, solange die neue Situation unklar ist.

Bilder: WWA Weilheim:

Welche Gewalt die Hochwasser entwickeln,
sieht man an den Veränderungen in der Ascholdinger Au.
Hier ändert sich die Isar ständig und in manchen Jahren mehrmals:
gräbt neue Flussläufe, schüttet alte Flussläufe meterhoch mit Geröll zu, häuft Totholz an, unterspült Bäume und läßt sie ins Wasser fallen um dann mit hohem Wasserdruck untendurchzurauschen ...
je nach augenblicklicher Situation eventuell eine riskante und tödliche "Spielwiese" für Badeboot-Fahrer, aber auch für Erfahrene tückisch, wie ein Unfall im August 2014 zeigte.
Auch der "Hochwasser-Kick" scheint modern zu werden:
300 m³/s Hochwasser (wie auf dem Bild vom Marienklause-Wehr 2014) sind kein Spielfeld für Badehosen-Helden und Kick-Event-Sucher.
Die Leute der Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr, Polizei müssen dann diese ahnunslosen und rücksichtslosen Dummköpfe mit großem Aufwand (Helikopter etc.) und unter eigener Gefahr herausholen und mit Unterkühlungs­symtomen ins Krankenhaus bringen.
Es gibt Leute, die solche Verhältnisse beherrschen und den Grand Canyon oder den weißen Nil befahren - aber die meisten können es NICHT.


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Bei Hochwasser erhebliche Gefahr durch Staulegungen ... weiterlesen

Bei Hochwasser erhebliche Gefahr durch Staulegungen

Während einzelner Hochwasser werden die Schütze der Wehre Bad Tölz, Icking und Baierbrunn geöffnet, um die abgelagerte und die zuströmende Kiesfracht ins Unterwasser durchzulassen. Die starke Strömung auf die Wehre zu und die in diesem Zustand schwer bzw. nicht benutzbaren Anlandemöglichkeiten machen diese Situation besonders gefährlich. Bei diesen Wassermassen in die Wehröffnung hineingezogen zu werden wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich.
Von einer Befahrung des gesamten Abschnitts Puppling (Wolfratshausen) - Schäftlarn - München-Thalkirchen wird dann dringend abgeraten. (Bei Hochwasser sollten sowieso nur Ortskundige und Erfahrene unterwegs sein.)
... im Einzelnen:
- E-Werk Bad Tölz: Anlanden 500m nach der Altstadt-Straßenbrücke links oder spätestens kurz nach der darauffolgenden Wegbrücke links. Hier ist die letzte Möglichkeit, die Fahrt zu beenden. (Entfernung bis zur Einsetzstelle nach dem Wehr 2 km). Ein Aussetzen vor dem Wehr ist wegen der starken Strömung bei gleichzeitig abgesenktem Wasser nicht möglich.
- Wehr Icking: Die einzige Aussetzstelle liegt direkt vor dem Wehr und ist wegen der starken Strömung nur für Geübte mit Ortskenntnis zuverlässig erreichbar. Die Floßgasse als Notweg ist wegen eventueller Hindernisse darin keine Alternative. Die Durchfahrt durch die Wehrfelder ist wegen der nicht genügend hochziehbaren Schütze unmöglich. Die Einfahrt in den Floßkanal wäre möglich, der aber ist durch ein Schütz stillgelegt.
- Wehr Baierbrunn: Es kann nicht in den trockenliegenden Kanal eingefahren werden, ein Anlanden am linken Ufer ist wegen der starken Strömung unmöglich. Anlanden und Umtragen am rechten Ufer ist sehr riskant und mühsam. Ein am Georgenstein positioniertes motorisiertes Schlauchboot fordert evtl. ankommende Sportboote zum Anlanden auf, der Weg zu einer befahrbaren Straße ist sehr weit.

nebenstehende Bilderserie aus
> "Isar"
 > "Bilder"
  > "Bad Tölz - Schäftlarn"
   > "Staulegung bei Hochwasser"

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Isar / Kurzinfo Isar / Kurzinfo

mehrtägige Fahrten ("Gepäckfahrten") ... öffnen


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... sind an der Isar (wie auch auf Loisach und Amper) zumindest problematisch.

Die Isar von Krün bis Sylvensteinsee ist an vielen Stellen eng, schnell, kurvenreich und oft erst im letzten Moment einsehbar. Wenn sich plötzlich hinter einer Biegung eine durch ein Baumhindernis unbefahrbare Stelle zeigt, ist schnelles Manövrieren und entsprechende Bootsbeherrschung notwendig, um nicht durch die schnelle Strömung in den Baumverhau gezogen zu werden. Ein für Gepäckfahrt beladenes Boot ist zu schwerfällig für schnelle Reaktionen auf engem Raum. Andrerseits gibt es zahlreiche seicht überronnene Stellen und Verzweigungen mit sehr wenig Wasser in den einzelnen Armen.
Das gesamte Gebiet ist Naturschutzgebiet mit Zelt-Verbot. Der einzige Campingplatz ist "Isarhorn" oberhalb Krün. Hinzu kommt das Touristenlager des Gasthof "Post" in Vorderriß. Die Wassermenge reicht die meiste Zeit im Jahr selbst für Solo-Boote ohne Gepäck kaum aus.

Das Umtragen vom Sylvenstein-See über den Damm in die Isar ist nicht möglich (Balkensperrkette schon weit vor dem Damm, auch davor keine Aussetzstelle, steile Uferhänge, starker Straßenverkehr auf sehr enger Straße)

Auch auf der weiteren Strecke ab Sylvenstein gibt es immer wieder die für die Isar typischen "Kiesbanküberläufe", bei denen das Wasser weitverteilt mit entsprechend geringer Wassertiefe über Kiesbänke ins Unterwasser abrinnt - für Zweier mit Gepäck heißt das meist rechtzeitig aussteigen und treideln.
Der einzige erlaubte Zeltplatz direkt an der Isar ist Einöd zwischen Bad Tölz und Wolfratshausen (siehe weiter unten) und der Campingplatz München - Thalkirchen.
Es ist durchgehend Schutzgebiet mit Zeltverbot, welches von Rangern überwacht wird.

Die Wassermenge wird am Sylvenstein-Staudamm reguliert und ist damit nicht unmittelbar von den vorangegangenen Niederschlägen abhängig. Wenn starke Niederschläge erwartet werden, wird der See evtl. schon vorher abgesenkt. Wenn der Seepegel zu niedrig ist, werden die Niederschläge zurückgehalten. Im Abschnitt vom Wehr Fleck/Winkel bis zur Kanaleinmündung reicht die Wassermenge selbst für Solofahrten ohne Gepäck meist nicht aus. Dann muß über längere Strecken getreidelt werden.

Die Alternative zu einer Gepäckfahrt ist ein fester Standort in Einöd und Tagesfahrten: Einöd ist ein Lagerplatz auf einem ehemaligen Sägewerksgelände. Im oberen Teil ist es eine große Kiesfläche/Parkplatz/Abstellfläche und ein Wiesenstreifen zum Zeltaufstellen. Am Fluss liegt eine kleine Zeltwiese. Die einfache Sanitäranlage mit Klo, Waschbecken, Duschen liegt etwas abseits oben an der Hangkante bei den Wohnwagen. Kosten: 7€/Person + 2€/Kfz, Anmeldung in der Gaststätte gegenüber der Straße, bei größeren Gruppen besser telefonisch im Voraus.
Von hier aus sind als Tagesfahrten möglich:
- Sylvenstein - Fleck (halber Tag)
- bei ausreichend Wasser auch Sylvenstein - Bad Tölz
- Lenggries - über den Tölzer Stausee - Einöd
- Einöd - Schäftlarn
  evtl. mit weiten Wegen zum Auto-Umstellen:
- Schäftlarn - Thalkirchen und
- obere Isar Krün - Sylvensteinsee
- Sylvensteinsee, Mündungen von Walchen, Dürach und Isar

Öffentliche Verkehrsmittel zum Autonachholen gibt es an der Isar kaum.
Eine Busverbindung mit wenigen Fahrten am Tag verbindet die Ein-/Aussetzstellen Puppling - Einöd - Bad Tölz Friedhof (Nähe Tölz E-Werk) zum Auto-nachholen bzw. Auto-vorstellen auf dieser Route. Somit ist das Transportproblem für eine Person / ein Auto lösbar. Auto umsetzen per Autostop ist nicht nur problematisch wegen der nachlassenden Bereitschaft, jemand mitzunehmen, sondern auch, weil die Straßenverbindungen nicht durchgängig sind.

ohne Auto mit Faltboot oder Luftboot:
- Sylvenstein unterhalb des Damms und Vorderriß: im Sommer eine Busverbindung von Lenggries aus
- Lenggries: Bahnhof in Flussnähe
- Obergries: Bahnhof in Flussnähe
- Bad Tölz: Taxi von/zum Bahnhof
- Brücke Wolfratshausen-Puppling: Bus vom Bahnhof (wenige Verbindungen)
- Schäftlarn: Taxi von/zur S-Bahnstation
- München-Thalkirchen: U-Bahn-Station in Flussnähe

Gaststätten und Biergärten
sind für manche scheinbar überlebenswichtig, daher eine kurze Auflistung:
"Post " mit Wirtsgarten (und Touristenlager) in Vorderriß, "Isarburg" mit Wirtsgarten nach Lenggries links oben auf der Höhe, ehemals "Biertempel", jetzt"Jailhouse" vor Bad Tölz rechts ?, Cafe nach der Stadtbrücke Bad Tölz links, "Behamwirt" mit Freisitzfläche in Einöd (Zeltplatzbesitzer), "Bruckenfischer" mit großem Wirtsgarten vor der Straßenbrücke Schäftlarn rechts, abseits der Isar "Klostergaststätte" in Schäftlarn.

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Im Mittelpunkt dieser Internet-Seiten stehen Kanu-Karten im A4-Format
für die mit Wanderbooten befahrbaren, lohnenden Flußabschnitte bis WW-Stufe I (ggf. bis WW II-).
Siehe Kapitel "Übersicht"
Nicht lohnende Strecken sowie Wildwasserstrecken oberhalb WW II- sind nicht beschrieben.

Alle wesentlichen Informationen sind auf diesen Karten enthalten, damit sie unterwegs zur Verfügung stehen: Befahrbarkeit, Schwierigkeiten, Ein-Ausstiege, Befahrungsregelungen, Pegel, Straßen- und Bahnverbindungen und soweit Platz ist, Hinweise zu Kultur, Geschichte, Technik, Geologie ...

Die Kanu-Karten sind für Bootfahrer mit ausreichender Erfahrung in WW I bis II- zusammengestellt, welche auch die fachtypischen Bezeichnungen kennen.
Die Beschreibungen gelten nur für "normale" Wasserstände. Bei höherem Abfluss oder gar Hochwasser kann das Aussetzen vor Hindernissen erschwert oder gar unmöglich sein.

Korrekturen werden sofort in die Karten eingearbeitet, wodurch die PDF-Dateien stets auf dem mir bekannten aktuellen Stand sind. Bei der Bildschirmausgabe macht es mehr Arbeit und dauert länger.
Aktuelle Informationen sind bei jedem Fluß unter Aktuelles zu finden.

Die Kanu-Karten gibt es ...

... hier auf dieser Internetseite in Bildschirmauflösung zum Ansehen und ggf. herauskopieren

... für 8 € hochauflösend als PDF-Datei per E-Mail-Versand zum Selberausdrucken
Gesamter Kartensatz (keine Einzelkarten) Isar, Loisach, Ammer, Amper und Würm
insgesamt 32 Einzel-Karten und 13 zusätzliche Textseiten im DIN A4-Format
30 Detailskizzen von Wehren und Ein-/Aussetzstellen
viele Hinweise zu Kultur, Geschichte, Technik, Geologie ...

Wer die Karten schon einmal gekauft hat:
bitte Jahr des Kaufes angeben, dann gibt es die aktuellen Karten für 4€.
(Für diesen Zweck bleiben die Kundendaten gespeichert)

Bestellung:

bitte mit Name, Adresse und Telefonnummer, Überweisung nach Erhalt der Dateien.

weitere Fragen:
Ich gebe auch gerne telefonische Auskunft (089 - 8642599), aber bitte vorher die Informationen dieses Kapitels "Allgemeines" und die jeweiligen Flußbeschreibung durchlesen, damit ich nicht Dinge erklären muß, die auf den Karten und auf dieser Internetseite schon längst beschrieben sind.

Kartengrundlage: Bayerische Vermessungsverwaltung; 2/16
 

Die historische Heurich-Karte Isar und Loisachöffnen


Die historische Heurich-Karte Isar und Loisachschließen

Es gab einen Vorläufer zu diesen Kanukarten: die Kanukarte von Alfred Heurich im Kanuführer von Carl Luther
("Isar von Scharnitz bis München und Loisach von Garmisch bis zur Mündung")

Isar / Die historische Heurich-Karte

Führer und Karte wurden von mir digitalisiert, können aber hier leider nicht veröffentlicht werden, weil es keine Möglichkeit gibt, die Rechte zur Veröffentlichung zu erlangen. Von Luther und Heurich sind keine Nachkommen bekannt und die Urheber-Rechte werden erst 2038 allgemein frei. Es handelt sich um ein sogenanntes "verwaistes Werk".

Download Infoblatt (PDF-Datei)

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Isar / Karten / Freising - Landshut Isar / Karten / Freising - Landshut

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Isar / Karten / Bad Tölz - München Isar / Karten / Bad Tölz - München

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Isar / Karten / Krün - Sylvenstein Isar / Karten / Krün - Sylvenstein

Isar / Pegel / Vorbemerkungschließen

Hinweise zu den nachstehenden Grafiken:
Die Pegelkurven, die Stammdaten und die Lagekarten sind mit mit freundlicher Genehmigung des Bayerisches Landesamtes für Umwelt (LfU), Hochwassernachrichtendienst (HND) hier eingestellt.

Im Grundzustand sind die Abflusskurven (m³/s) Abfluss gezeigt.
Durch Klicken mit der Maus schalten die Pegeldiagramme um auf ...
... Wasserstand (cm) anstelle "Abfluß" (m³/s),
... die topografische Kartedes Pegelstandortes,
... die Stammdaten zum Pegel,
... soweit vorhanden zu einer grafische Erklärung Schema
Mit Klick auf zumHND kommt man zur Original-Seite des HND.

Weiterhin steht eine ähnliche Pegel-Übersicht wie hier zur Verfügung, jedoch für das gesamte Flussgebiet auf einer Seite zusammengefaßt. Auch dies mit freundlicher Genehmigung des LfU.

"Hochwasser-Meldestufen" ...öffnen


"Hochwasser-Meldestufen" ...schließen

Die "Hochwassermeldestufen" geben keinen Hinweis auf die Befahrbarkeit.
Meldestufe 1 ist definiert als Beginn von "stellenweise kleinen Ausuferungen". Das kann bei dem einen Fluß schon bei wenig mehr Wasser als sonst sein, bei dem anderen Fluß erst bei starkem Hochwasser.
So ist zum Beispiel beim Pegel Puppling die Meldestufe 1 bei 280cm (= 275 m³) erreicht. Für "Badebootfahrer" ist wegen des hohen Strömungsdruck in Totholzansammlungen hinein bei spätestens 150cm (= 70 m³) Schluß. Die in manchen Veröffentlichungen (auch von "Fachleuten") genannte Meldestufe 1 als Grenze für eine Befahrung der Isar ab Bad Tölz durch "Normalfahrer" oder gar für das Boot-Ausleihen an Ungeübte ist unsinnig und unverantwortlich.
Definition der Hochwasser-Meldestufen bei Menüpunkt "Begriffe" (unter "H")

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"Pegel" oder "Durchflussmenge" ?öffnen


"Pegel" oder "Durchflussmenge" ?schließen

Pegel-Latte Pegel-Latte Meist wird in Flussbeschreibungen der "Pegel" angegeben und man meint damit den mit Hilfe des Pegel (d.h. der Pegel­einrichtung) gemessenen Wasserstand in cm. Der Pegel ist aber lediglich "ein willkürlich ins Wasser gehaltener und fixierter Meterstab" und somit zunächst nicht aussagekräftig für Bootfahrer. Denn der Wasserstand "75 cm" kann bei dem einen Fluss zu große Wassermenge und hohen Wasserdruck unter die Baumhindernisse in Kurven bedeuten, während er bei einem anderen Fluss zur Befahrung nicht ausreicht. Lange Zeit gab es nur Informationen über den aktuellen Wasserstand und deshalb ist er im Bewusstsein vor allem älterer Paddler fest verankert.

Unmittelbar aussagekräftig hingegen ist die Durchflussmenge, fachlich korrekt "Abfluss" in m³/s. Er ist eine absolute Angabe über die Wassermenge und damit sind die zu erwartenden Verhältnisse in der Auswirkung direkt abschätzbar. Selbstverständlich muß man auch den Fluss kennen, denn 60m³/s durch engverwinkelte Baumhindernisse in der Ascholdinger Au (Isar) sind etwas anderes als 60m³/s auf glattem Flusslauf zwischen Grafrath und Schöngeising (Amper). Wer die Pegelverhältnisse im Internet recherchiert - und das tun heutzutage sehr viele - hat mit dem Abfluss Q die realitätsnähere Angabe.

W-Q-Beziehung Der Wasserstand "W" kann seit jeher leicht von der Messlatte abgelesen werden und seit langem aus automatischen Pegelmeßeinrichtungen fernübertragen und telefonisch erfragt werden. Der Abfluss "Q" jedoch muß immer wieder durch aufwendige Messreihen für unterschiedliche Wasserstände ermittelt werden. Hierzu ist über den Fluss ein Drahtseil gespannt, an welchem ein Strömungsmesser in regelmäßigen Abständen und verschiedenen Tiefen in den Fluss gehängt wird. Erst mit diesen Ergebnissen können im Internet Wasserstand UND Abfluss bekanngegeben werden, sowie der aktuelle Zusammenhang zwischen W und Q.
In geschiebeführenden Flüssen ändert sich diese "W/Q-Beziehung" immer wieder, wodurch die Angabe eines Mindestwasserstandes für die Befahrbarkeit eine flüchtige Sache ist. Eine Angabe "mindestens 10 m³/s am Pegel Tölz für die Strecke Tölz - Schäftlarn" ist hingegen dauerhaft.

Pegel-Latte Wer auf die telefonische Pegelansage angewiesen ist, erhält (leider immer noch) nur den Wasserstand W durchgesagt oder man muß während der Tour den Pegel im Vorbeifahren ablesen. Die erklärenden Texte zu den Pegeln nennen, soweit sinnvoll, neben dem Mindest-Abfluss auch den aktuell dazugehörenden Mindest-Wasserstand.
In den Grafiken dieser Internetseite kann durch Klick auf die Buttons zwischen W und Q umgeschaltet werden (Bild rechts).

Auf der Internetseite des HND Bayern unter dem Menüpunkt "Lexikon" und bei Wikipedia unter dem Stichwort "Pegel" sind weitere Erklärungen zu finden.

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Isar / Pegel / Freising - Landshutschließen

Isar / Landshut    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten zum HND Pegel / Landshut Pegel / Landshut

Isar / Moosburg    Abfluss Schema Karte Stammdaten zum HND Pegel / Moosburg Pegel / Moosburg

Pegel / Freising

Isar / Freising    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten zum HND Pegel / Freising Pegel / Freising

Isar / München    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten Schema zum HND Pegel / München Pegel / München


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Isar / Pegel / Bad Tölz - Münchenschließen

Isar / München    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten Schema zus.Text zum HND Webcam Thalkirchen Pegel / München Pegel / München

Isar / Puppling    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten zus.Text zum HND Pegel / Puppling Pegel / Puppling

Isar / Bad Tölz Kw   Abfluss Karte Stammdaten zum HND Pegel / Tölz Pegel / Tölz


Isar / Pegel / Bad Tölz - München schließen


Isar / Pegel / Krün - Bad Tölzschließen

Isar / Bad Tölz Kw   Abfluss Karte Stammdaten zum HND Pegel / Tölz Pegel / Tölz

Isar / Lenggries    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten zum HND Pegel / Lenggries Pegel / Lenggries

Isar / Sylvenstein Abfluß    Abfluss Karte Stammdaten zus.Text zum HND Pegel / Sylvensteinsee Abfluss Pegel / Sylvensteinsee Abfluss

Isar / Sylvensteinsee Seepegel   Wasserstand Karte Stammdaten zum HND Pegel / Sylvensteinsee Seepegel Pegel / Sylvensteinsee Seepegel

Isar / Rißbachdüker    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten zum HND Pegel / Rißbachdüker Pegel / Rißbachdüker


Isar / Pegel / Krün - Bad Tölz schließen


Der bayrische Hochwassernachrichtendienst (HND) ...schließen

... bietet die aktuellsten und umfassendsten Informationen (auf die Grafiken klicken)

HND-Pegel HND-Regen HND-Temperatur HND-Niedrigwasser HND-Smartphone

In der Karte HND-Pegel
werden beim Überfahren des Pegelstandortes mit der Maus die aktuellen Wasserstände und Abflüsse eingeblendet.
Ein Klick auf den Pegel-Standort führt zum grafisch dargestellten Verlauf des Wasserstandes der letzten 7 Tage.
Dort kann dann zwischen Stammdaten | Wasserstand | Abfluss | Abflusstafel | Lagekarte/Bild etc. gewechselt werden.


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Einzelbild:
beim Drüberfahren mit der Maus über die Liste wechseln die Bilder
Panorama:
Maus vom Listeneintrag aus exakt seitlich nach rechts in das Bild bewegen, dort Scrollbalken benutzen
Bilderserie:
Maus vom Listeneintrag aus exakt seitlich nach rechts in das Bild bewegen, dort Bild steuern mit

Luftbilder mit freundlicher Genehmigung von Klaus Leidorf Luftbilddokumentation, Simon Klopp und Werbeagentur Urselmann.
Datenquelle der historische Karten: Bayerische Vermessungsverwaltung - www.geodaten.bayern.de
Einige Bilder aus der Broschüre "Flußlandschaft Isar" mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Landesamtes für Wasserwirtschaft (LFW) und von E.u.A.Wagner.
Einige Bilder von Wasserwirtschaftsamt Weilheim, Hartmut Schubert, Stephanie Purm, Erich Pfeiffer, Erwin Kammerer, Florian Drechsel, Simon Klopp ...


Isar / Bilder / Krün - Sylvensteinschließen


Isar / Bilder / Sylvenstein - Bad Tölzschließen


Isar / Bilder / Bad Tölz - Schäftlarnschließen


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Isar / Freising - Landshutschließen


Zur Zeit ist Hochwasser auf der Isar

Die gegenüber dem normalen Wasserstand erheblich erhöhte Wassermenge ist für Unerfahrene lebensgefährlich: Wasserwucht, kein kontrolliertes Schwimmen möglich, keine Anlandestellen, Treibholz, Hängenbleiben in Bäumen und Sträuchern sind nur einige der möglichen Gefahren. Aus einen überfluteten Auwald mit Strömung wieder herauszukommen ist ebenso äußerst schwierig wie bei reißender Strömung anzulanden.
Durch die Hochwasserbewirtschaftung am Sylvensteinspeicher werden noch länger erhöhte, zum Bootfahren ungeeignete Wasserstände vorherrschen.

Nach jedem Hochwasser ist damit zu rechnen, daß tückische Gefahrenstellen entstanden sind, meist Baumhindernisse in Verbindung mit starkem Stromzug.
Bootfahrer ohne ausreichende Wildwasserkenntnisse müssen von einer Befahrung absehen, solange die neue Situation unklar ist. Besonders die Ascholdinger Au und die Pupplinger Au (zwischen Einöd und Schäftlarn) haben ein hohes Gefahrenpotential.