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• August 2016: Der Baum kurz nach Farchant wurde entfernt.

• Karte Loisach vom Kochelsee bis zur Mündung überarbeitet.

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• Berichtigung zur Karte Loisach "L3" von 2015
km 54: Großweil - Sohlrampe 1 und 2 gemeinsam links über die Dammkrone ca. 900m umtragen. (nicht 200m)
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... sind an der Loisach (wie auch auf Isar und Amper) zumindest problematisch.

Es gibt nur wenige Zeltmöglichkeiten:
Die einzige legale Zeltmöglichkeit sind zwei Campingplätze am Südostufer wozu der Kochelsee überquert werden muß. Bei starkem Südwind von der Kesselbergfurche herab ist das Überqueren des östlichen Sees gefährlich. Außerdem muß man ungedingt das Ostufer erreichen, um nicht in das unzugängliche Moor oder in die für Gepäckboote unbefahrbare Sohlrampe am Abfluss des Sees zu geraten. Besser eignen sich diese Campingplätze als Lagerstandort für 2-3 Eintagestouren. Vor dem manchmal starkem Südwind von der Kesselbergfurche herab ist nur der Campingplatz "Renken" geschützt.
Erst in Wolfratshausen gibt es den nächsten Campingplatz in erreichbarer Bootswagen-Entfernung. Von dort in 2-3 Stunden mit der S-Bahn nach München und weiter mit der Regionalbahn nach Oberau bzw. Fachant zum Auto-Nachholen. Evtl. auch Verbindungen mit dem Bus.

Evtl. könnte an vier Plätzen eine Übernachtung mit einem Zelt für eine Nacht geduldet werden.
- nach der Einmündung in den Kochelsee rechts / nach Westen um den Kies-Abbau herum bei einem Sportplatz
- nach dem Abfluss aus dem Kochelsee vor der Straßenbrücke rechts (hier wird auch vom Kanal zur Loisch umgetragen)
- auf dem Gelände des Wehr Beuerberg, direkt am Ausstieg (das Gelände gehört E-on)
- auf dem Gelände des Wehr Eurasburg
Alle anderen halbwegs ebenen und zugänglichen Flächen sind landwirtschaftlich genutzte Wiesen, aus dem Fluß heraus wegen steiler Ufer oft schwer erreichbar und man würde - außer im Spätherbst - zu Recht wieder vertrieben.

Die Alternative zu einer Gepäckfahrt ist ein fester Standort an einem der Campingplätze am Kochelsee und zwei Tagesfahrten "Farchant - Großweil" und "Kochel - Schönmühl" bzw. noch ein Stück weiter. Für das untere Stück "Schönmühl - Wolfratshausen" wäre der kleine Campingplatz Wolfratshausen als Standort geeignet.

- Die Fahrt könnte in Farchant beginnen, aber hier erfordern Felsen im Fluß präzises Fahren, was mit einem beladenen Boot Anfänger leicht scheitern läßt. Die Loisach fließ sehr schnell, das Gebirgswassser ist selbst im Sommer kalt und das begradigte, mit Stäuchern dicht zugewachsene Bruchstein-Ufer ist über weite Strecken unzugänglich. Nach einer Kenterung kommt man schwer wieder heraus, was bis in den Frühsommer hinein gefährlich ist (Wassertemperatur ! Unterkühlung ! Bewegungsunfähigkeit ! kaum Hilfe möglich durch anderes Boot !). Nach Oberau wartet eine Sohlrampe, vor der man nicht anhalten kann und die je nach Wassermenge an unterschiedlichen Stellen befahrbar ist. Bei unsicherer Bootsbeherrschung und falscher Einschätzung der befahrbaren Stelle endet womöglich hier schon die Fahrt.
- Ab Eschenlohe wird es dann ruhig. Lediglich eine längere Strecke mit einem steilen Waldabbruch vor Großweil erfordert Voraussicht und Wachsamkeit, es könnten Bäume quer im Fluß liegen.
- Bei der Straßenbrücke Großweil wartet die erste Umtrage-Plage. Die beiden folgenden Sohlrampen sind für normale Canadier zu steinig und unbefahrbar. Sie können mit Bootswagen auf der linken Dammkrone umgangen werden, allerdings 1 km weit und zwischendurch wieder einsetzen lohnt mit Gepäck nicht. Danach kommt eine kanalartige Strecke bis zum Kochelsee, welche die vorherige Mühe nicht wert ist.
- Das Überqueren des östlichen Kochelsees bei starkem Südwind von der Kesselbergfurche herab ist gefährlich und abzuraten (s.o.). Die einzige Alternative ist dann, in Schlehdorf aufzuhören.
- Die Sohlrampe am Abfluss des Sees ist für normale Canadier zu steinig, ganz besonders für Gepäckboote.
- Dann folgt eine begradigte, wenig reizvolle Flußstrecke durch das Moor mit hohen Ufern. Die mittendrin liegende Sohlrampe muß evtl. umtragen werden, das Einsetzen mit Gepäck ist mühsam.
- In Schönmühl wartet die zweite Umtrage-Plage, es ist nochmals 1km weit bis unterhalb des E-Werks zu umtragen. Die Sohlrampen am Ende der Schönmühler Schleife sind nur mit Wildwasserbooten befahrbar.

Bei dieser Gelegenheit: wenn ein Gewitter aufzieht rechtzeitig überlegen. Über lange Strecken ist das Ufer beidseits steil und unzugänglich.

Bahnstationen sind Farchant und Oberau in Flußnähe, Kochel und Wolfratshausen in einiger Entfernung vom Fluß (aber an einer anderen Bahnstrecke).
Durchgängige Buslinien gibt es nicht.

Gaststätten
gibt es kaum am Fluß: Eines der ältesten Gasthäuser im Oberland ist das "Gasthaus Schönmühl", welches praktischerweise auf dem Umtrageweg liegt und unbedingt sehenswert ist.
Sonst: beim Gasthaus in Eschenlohe an der Brücke ist keine Anlandemöglichkeit, in Schlehdorf wäre ein Gasthaus weit weg vom Wasser, Kochel liegt auch abseits der Loisach, Beuerberg und Eurasburg liegen ebenfalls nicht direkt an der Loisach ... bleibt nur die kleine Gaststätte im Campingplatz Wolfratshausen.

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Im Mittelpunkt dieser Internet-Seiten stehen Kanu-Karten zum Selber-Ausdrucken im A4-Format
für die mit Wanderbooten befahrbaren, lohnenden Flußabschnitte bis WW-Stufe I (ggf. bis WW II-).
Alle wesentlichen Informationen sind auf diesen Karten enthalten, damit sie unterwegs zur Verfügung stehen: Befahrbarkeit, Schwierigkeiten, Befahrungsregelungen, Pegel, günstige Straßenverbindungen und soweit Platz ist, Hinweise zu Kultur, Geschichte, Technik, Geologie ...

Karten als PDF-Datei zum Selberausdrucken und zum mit-auf-die-Tour-nehmen.
Ständig aktuell gehalten, hohe Auflösung, handliches A4-Format
gesamter Kartensatz Isar, Loisach, Ammer, Amper und Würm (keine Einzelkarten)
32 Kartenblätter mit Detailskizzen + 13 zusätzliche Textseiten für 8 €, (Wiederholungsbest. 4 €).
Mehr unter Abschnitt "Allgemeines".   Bestellung der Kanukarten per E-Mail

Die hier gezeigten Online-Karten gleichen Inhalts, jedoch nur in Bildschirmauflösung, werden zu Jahresbeginn aktualisiert, wesentliche Veränderungen werden unter "Aktuelles" bekanntgegeben.

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Es gab einen Vorläufer zu diesen Kanukarten: die Kanukarte von Alfred Heurich im Kanuführer von Carl Luther
("Isar von Scharnitz bis München und Loisach von Garmisch bis zur Mündung")

Isar / Die historische Heurich-Karte

Führer und Karte wurden von mir digitalisiert, können aber hier leider nicht veröffentlicht werden, weil es keine Möglichkeit gibt, die Rechte zur Veröffentlichung zu erlangen. Von Luther und Heurich sind keine Nachkommen bekannt und die Urheber-Rechte werden erst 2038 allgemein frei. Es handelt sich um ein sogenanntes "verwaistes Werk".

Download Infoblatt (PDF-Datei)

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Bezug der Karten als hochauflösende PDF-Datei zum Ausdrucken: "Loisach / Karten / Vorbemerkungen"

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Hinweise zu den nachstehenden Grafiken:
Die Pegelkurven, die Stammdaten und die Lagekarten sind mit mit freundlicher Genehmigung des Bayerisches Landesamtes für Umwelt (LfU), Hochwassernachrichtendienst (HND) hier eingestellt.

Im Grundzustand sind die Abflusskurven (m³/s) Abfluss gezeigt.
Durch Klicken mit der Maus schalten die Pegeldiagramme um auf ...
... Wasserstand (cm) anstelle "Abfluß" (m³/s),
... die topografische Kartedes Pegelstandortes,
... die Stammdaten zum Pegel,
... soweit vorhanden zu einer grafische Erklärung Schema
Mit Klick auf zumHND kommt man zur Original-Seite des HND.

Weiterhin steht eine ähnliche Pegel-Übersicht wie hier zur Verfügung, jedoch für das gesamte Flussgebiet auf einer Seite zusammengefaßt. Auch dies mit freundlicher Genehmigung des LfU.

Die "Hochwassermeldestufen" geben keinen Hinweis auf die Befahrbarkeit. Meldestufe 1 ist definiert als Beginn von "stellenweise kleinen Ausuferungen". Das kann bei dem einen Fluß schon bei wenig mehr Wasser als sonst sein, bei dem anderen Fluß erst bei starkem Hochwasser. Die in manchen Veröffentlichungen (auch von "Fachleuten") pauschal genannte Grenze Meldestufe 1 für eine Befahrung ist unsinnig und unverantwortlich.

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Pegel-Latte Pegel-Latte Meist wird in Flussbeschreibungen der "Pegel" angegeben und man meint damit den mit Hilfe des Pegel (d.h. der Pegel­einrichtung) gemessenen Wasserstand in cm. Der Pegel ist aber lediglich "ein willkürlich ins Wasser gehaltener und fixierter Meterstab" und somit zunächst nicht aussagekräftig für Bootfahrer. Denn der Wasserstand "75 cm" kann bei dem einen Fluss zu große Wassermenge und hohen Wasserdruck unter die Baumhindernisse in Kurven bedeuten, während er bei einem anderen Fluss zur Befahrung nicht ausreicht. Lange Zeit gab es nur Informationen über den aktuellen Wasserstand und deshalb ist er im Bewusstsein vor allem älterer Paddler fest verankert.

Unmittelbar aussagekräftig hingegen ist die Durchflussmenge, fachlich korrekt "Abfluss" in m³/s. Er ist eine absolute Angabe über die Wassermenge und damit sind die zu erwartenden Verhältnisse in der Auswirkung direkt abschätzbar. Selbstverständlich muß man auch den Fluss kennen, denn 60m³/s durch engverwinkelte Baumhindernisse in der Ascholdinger Au (Isar) sind etwas anderes als 60m³/s auf glattem Flusslauf zwischen Grafrath und Schöngeising (Amper). Wer die Pegelverhältnisse im Internet recherchiert - und das tun heutzutage sehr viele - hat mit dem Abfluss Q die realitätsnähere Angabe.

W-Q-Beziehung Der Wasserstand "W" kann seit jeher leicht von der Messlatte abgelesen werden und seit langem aus automatischen Pegelmeßeinrichtungen fernübertragen und telefonisch erfragt werden. Der Abfluss "Q" jedoch muß immer wieder durch aufwendige Messreihen für unterschiedliche Wasserstände ermittelt werden. Hierzu ist über den Fluss ein Drahtseil gespannt, an welchem ein Strömungsmesser in regelmäßigen Abständen und verschiedenen Tiefen in den Fluss gehängt wird. Erst mit diesen Ergebnissen können im Internet Wasserstand UND Abfluss bekanngegeben werden, sowie der aktuelle Zusammenhang zwischen W und Q.
In geschiebeführenden Flüssen ändert sich diese "W/Q-Beziehung" immer wieder, wodurch die Angabe eines Mindestwasserstandes für die Befahrbarkeit eine flüchtige Sache ist. Eine Angabe "mindestens 10 m³/s am Pegel Tölz für die Strecke Tölz - Schäftlarn" ist hingegen dauerhaft.

Pegel-Latte Wer auf die telefonische Pegelansage angewiesen ist, erhält (leider immer noch) nur den Wasserstand W durchgesagt oder man muß während der Tour den Pegel im Vorbeifahren ablesen. Die erklärenden Texte zu den Pegeln nennen, soweit sinnvoll, neben dem Mindest-Abfluss auch den aktuell dazugehörenden Mindest-Wasserstand.
In den Grafiken dieser Internetseite kann durch Klick auf die Buttons zwischen W und Q umgeschaltet werden (Bild rechts).

Auf der Internetseite des HND Bayern unter dem Menüpunkt "Lexikon" und bei Wikipedia unter dem Stichwort "Pegel" sind weitere Erklärungen zu finden.

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Loisach / Beuerberg    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten zum HND Pegel / Beuerberg

Loisach / Kochel    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten zum HND Pegel / Kochel

Loisach / Eschenlohe    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten zum HND Pegel / Eschenlohe

Loisach / Farchant    Abfluss Wasserstand Karte Stammdaten zum HND Pegel / Farchant


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Der bayrische Hochwassernachrichtendienst (HND) ...schließen

... bietet die aktuellsten und umfassendsten Informationen (auf die Grafiken klicken)

HND-Pegel HND-Regen HND-Temperatur HND-Niedrigwasser HND-Smartphone

In der Karte HND-Pegel
werden beim Überfahren des Pegelstandortes mit der Maus die aktuellen Wasserstände und Abflüsse eingeblendet.
Ein Klick auf den Pegel-Standort führt zum grafisch dargestellten Verlauf des Wasserstandes der letzten 7 Tage.
Dort kann dann zwischen Stammdaten | Wasserstand | Abfluss | Abflusstafel | Lagekarte/Bild etc. gewechselt werden.





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Einzelbild:
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Luftbilder mit freundlicher Genehmigung von Klaus Leidorf Luftbilddokumentation.
Datenquelle der historische Karten: Bayerische Vermessungsverwaltung - www.geodaten.bayern.de
Einige Bilder von Silvia und Michael Koch


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